Internationale Beziehungen zu Hochschulen und Universitäten

Studium im Ausland

Der neue Online-Bewerbungsprozess für Studierende, die 2017/2018 an einer Partnerhochschule im Ausland studieren wollen, kann beginnen.

Ab dem 1. Dezember 2016 können sich alle Studierenden online auf die im Mobility-Online Portal hinterlegten Austauschmöglichkeiten mit Partnerhochschulen weltweit bewerben.   Unter folgendem Link   https://www.htwk-leipzig.de/de/internationales/outgoing-wege-ins-ausland/studium-im-ausland/bewerbung/    können Sie die aktuellen Informationen zum neuen Bewerbungsprozess und auch ein PDF mit Hinweisen zur Bewerbung über Mobility-Online einsehen.

Studierende aus unserer Partnerhochschule Université d' Artois an der Fakultät

In den Tagen vom 26.3. bis zum 31.3.2017 waren an unserer Fakultät wieder Studierende aus unserer Partnerhochschule Université d‘Artois in Frankreich zu Gast. Im Rahmen einer seit nun schon fast zwanzig  Jahren bestehenden Kooperation findet während einer Woche im März ein Themenseminar statt. Das diesjährige Seminar hatte als Überschrift „Prozessketten zur Qualitätssicherung am Beispiel eines Reverse Engineering Verlaufes“.  Die Teilnehmer sind Studierende des Studiengangs Maschinenbau aus Béthune. Begleitet wurden die Studierenden von ihren Professoren Martin Geiß  und Arnaud Berlemont. Die Finanzierung des Themenseminars erfolgt zum großen Teil über das Deutsch-Französische Jugendwerk, Zuschüsse kommen außerdem vom Akademischen Auslandsamt und unserer Fakultät Maschinenbau und Energietechnik.

 Im Zentrum des Seminars standen unterschiedliche Kurse und Praktika, die sich mit dem Verlauf eines  Reverse Engineering beschäftigten. Diese Kurse wurden von Herrn Prof. Schulze (Gießen), Herrn Prof. Schönfelder (FE-Simulation),  Herrn Prof. Müller (Regenerative Energien) sowie den Mitarbeitern Herrn Dörfler (Scannen) und Herrn Rost (Hydraulik) in englischer und deutscher Sprache durchgeführt. Das Themenseminar fand nun zum dritten Mal im neuen Fakultätsgebäude in Stadtteil Connewitz statt. Auf einem Rundgang durch die Fakultät konnten die Gäste insbesondere einen umfassenden Einblick in die gut ausgestatteten Labore und in die technischen Möglichkeiten des Vorlesungssaals  gewinnen.

Im Laufe der Woche wurden mit den Seminarteilnehmern verschiedene Exkursionen und Betriebsbesichtigungen unternommen.  Lohnenswerte Ziele waren in diesem Jahr zum Beispiel die Gießerei Stahl- und Hartgusswerk Bösdorf GmbH im Süden von Leipzig. Auf einem sehr interessanten Rundgang konnten sie direkt das Gießen von massiven Kettengliedern für Tagebaukräne verfolgen. Das Biomasseforschungszentrum war Ziel einer weiteren Exkursion in Leipzig. Diese Besichtigungen fanden bei den Studierenden großen Anklang.

Neben den Aktivitäten an der Hochschule gab es für die französischen Studierenden auch viele Möglichkeiten,  landestypische Kultur bei Begegnungen mit  den Menschen vor Ort kennenzulernen. So trafen sich die Studierenden aus Frankreich mit Schülern des bilingualen Anton-Philipp-Reclam- Gymnasiums. Herrn Forschle, ein sehr engagierter Französisch-Lehrer des Gymnasiums hatte dieses Treffen organisiert. Die Reclam-Schüler, die allesamt die französische Sprache sehr gut beherrschen, stellten den Gästen auf einem Rundgang ihre Heimatstadt Leipzig vor. An einem weiteren Nachmittag waren die französischen Gäste gemeinsam mit Herrn Forschle auf den Spuren der Vergangenheit unterwegs und besuchten das Völkerschlachtdenkmal mit zugehörigem Museum. Die Fachschaft der Fakultät ME organisierte außerdem für die französischen Gäste ein Kickerturnier im Jet.

Diese Begegnungen machten allen Beteiligten große Freude. Für die französischen Gäste verging die ereignisreiche Woche viel zu schnell und viele wären gern noch  länger in Leipzig geblieben.

Im September dieses Jahres wird es den Gegenbesuch von Mitgliedern unserer Fakultät in Béthune  geben. Dann können sich dort achtzehn Studierende in einem englischsprachigen Seminar mit besonderen Problemstellungen in der Nutzung des CAD-Programms CATIA beschäftigen.