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Studenten von der Universite d'Artois Bethune am Fachbereich

Sie sind gern noch einmal nach Markkleeberg gekommen, obwohl sie schon 2007 hier waren. Für die Lehre andere Inhalte zu finden ist auf Grund unserer vielfältigen Möglichkeiten kein Problem und auch sonst gibt es in der Stadt und der Region genügend Interessantes kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Das entspricht dem grundsätzlichen Anliegen der Förderung des Gruppenaustauschs durch das Deutsch-Französische Jugendwerk, die sich bewährt hat und ohne die die Realisierung nicht möglich wäre. Was stand nun im März dieses Jahres auf dem Programm? In den Lehrveranstaltungen ging es natürlich um CAM und CNC, wobei das Verfahren Drehen im Mittelpunkt stand. Für Gäste immer interessant sind unsere modernen Anlagen aus dem Themenbereich Rapid Prototyping (vertiefend) und Reverse Engineering (neu) also die FDM Anlage Titan und die 3D-Scanner ATOS (gom) und Polygon, die wir auch gern und voller Stolz präsentieren. Ein Einblick in das Werkstofftechnik Labor zeigte die vielfältigen Analyse- und Prüfmethoden.

Das Exkursionsprogramm war umfangreich und hatte einiges zu bieten. Eine moderne Eisengießerei hautnah in allen Phasen zu erleben gab es zum Wochenauftakt bei Georg Fischer in Großzschocher. Wer den Betrieb kennt weiß wovon die Rede ist, wer nicht sollte unbedingt mal hin. Am Mittwoch führte uns ein ganztägiger Ausflug in die Landeshauptstadt Dresden. Auf dem Weg dorthin machten wir Halt im schönen Radebeul. Fast drei Stunden dauerte die Besichtigung im König & Bauer Druckmaschinenwerk Planeta. Herr Herr-schuh führte sehr anschaulich in die Geschichte des traditionsreichen Unternehmens und dessen Produktpalette ein. Eine Vielzahl interessierter Fragen musste er beantworten, da sich mit Offset-Druckmaschinen niemand auskannte. Der anschließende Rundgang vermittelte einen guten Eindruck wie die Maschinen entstehen, mit deren Erzeugnissen jeder täglich Umgang hat.

Weiter ging es nach Dresden, wo nach dem Mittagessen eine Stadtrundfahrt auf dem Programm stand. Wir starteten bei strahlendem Sonnenschein und konnten die schönen Landschaften und Gebäude in den verschiedenen Stadtteilen auf uns wirken lassen. Am Elbufer in Blasewitz gegenüber dem weißen Hirsch und an der Molkerei Pfund in der Neustadt, einem wiedererstandenen Kleinod, machten wir Station. Trotzdem es zum Ende hin zu regnen anfing haben die Gäste einen sehr guten Eindruck von Dresden mitgenommen, das immer wieder ein lohnendes Reiseziel ist. Zum Ausklang des Tages stand die Teilnahme an der täglichen Andacht in der Frauenkirche auf dem Programm, die auch einen Einblick in das wunderschöne Gebäude und dessen Architektur vermittelt.

Der Besuch des Gymnasiums Markkleeberg ist in jedem Jahr auf der Liste der Veranstaltungen zu finden. Die gewachsenen Kontakte sind sehr herzlich und nicht mehr wegzudenken. Die Unterstützung der Schulleitung und die konkrete Arbeit des Französisch Lehrers, Herrn Forschle, sind für uns eine unverzichtbare Hilfe, z.B. wenn es um die Übersetzung bei Exkursionen geht. Die Schüler der kleineren Klassen empfingen uns, dem Profil der Schule entsprechend, mit einer musikalischen Darbietung. Die Teilnehmer eines Französisch Kurses sorgten für die Bewirtung. Sicherlich der Höhepunkt war die Teilnahme an einer Probe des Kammerchores, dessen Niveau immer wieder beeindruckt. Die Schüler des Gymnasiums und Stundenten unseres Fachbereichs und natürlich die aus Bethune trafen sich später noch zum Bowling. Am Freitagmittag war die schöne Zeit dann schon wieder vorbei und nach der Verabschiedung machten sich Studenten und Betreuer auf die doch einigermaßen lange Heimreise. Auf Wiedersehen bis zum 8. März 2009 - der Termin steht schon mal fest.

Bericht, Fotos und Organisation:
Dipl.-Ing. Hartmut Stabler
Fachbereich Maschinen- und Energietechnik

Letzte Änderung: 28.8.2017
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